Die Pension ist eine starke Grundlage, aber selten ein vollständiger Einkommensersatz. Wer die Lücke früh berechnet, kann sie mit überschaubaren monatlichen Beträgen und einer klaren Strategie schließen.
Wie die Pensionslücke entsteht
Zulagen aus Schicht-, Wechsel- oder Erschwernisdienst fallen im Ruhestand weg. Vorzeitiger Ruhestand kann zu Abschlägen führen. Teilzeit, Elternzeit und späte Verbeamtung verkürzen die ruhegehaltfähige Dienstzeit. Gleichzeitig steigen im Alter die Ausgaben für Gesundheit und private Krankenversicherung.
Realistisch gerechnet bleiben bei vielen Polizeibeamten mehrere hundert Euro monatliche Lücke zwischen gewünschter und tatsächlicher Versorgung.
Bausteine für eine kluge Strategie
Ein solider Notgroschen, ein breit gestreutes ETF-Depot, geförderte Vorsorge wie bAV oder Rürup und ab 2027 das Vorsorgedepot ergänzen die Pension. Immobilien können sinnvoll sein, sollten aber nicht das gesamte Risiko konzentrieren.
Entscheidend ist der frühe Start. Zeit ist der wichtigste Verbündete beim Vermögensaufbau, weil der Zinseszinseffekt seine Wirkung erst über Jahrzehnte voll entfaltet.
Regelmäßig prüfen statt einmal entscheiden
Karrieresprünge, Familiensituation, Umzug in ein anderes Bundesland oder ein früherer Ruhestand verändern die Bedarfsrechnung deutlich. Eine gute Altersvorsorge ist deshalb kein Produkt, sondern ein Prozess, der alle paar Jahre überprüft und angepasst wird.
Auch Polizeibeamte können im Ruhestand eine spürbare Versorgungslücke haben. Der Artikel erklärt, wie die Pensionslücke entsteht und welche Bausteine für eine kluge Altersvorsorge sinnvoll sind.